Kraniosakrale Osteopathie München

Grundsatz

Das kraniosakrale System des Körpers besteht aus der Wirbelsäule, dem Kreuzbein, den Schädelknochen und den Hirnhäuten sowie der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Dieser Liquor wird im Gehirn produziert und schützt das Gehirn, das Rückenmark und die an den einzelnen Wirbelsegmenten austretenden Nerven.

 

In der Osteopathie geht man davon aus, dass der Liquor in einem bestimmten Rhythmus – ca. 6-12 Mal pro Minute – als eine Art Welle vom Schädel bis zum Kreuzbein verläuft. Liegen Veränderungen dieser Strömung vor oder sind Verschiebungen der Schädelplatten tastbar, kommt es zu einer Veränderung dieses Rhythmus, der Einfluss auf das Wohlbefinden und auch auf die körperlichen Funktionen haben kann.

 

Auch die Schädelplatten sind nach dem osteopathischen Grundgedanken nicht absolut fest verwachsen, sondern können sich durch eine hauchfeine knorpelige Schicht gegeneinander bewegen. Verschieben sich diese Platten z.B. durch Traumen, wie Stürze, Schläge oder Unfälle, können sich die Druckverhältnisse im Schädel verändern . Das Gehirn ist die oberste Schaltzentrale von dem aus alle Stoffwechselvorgänge des Körpers geregelt werden, ein System, das bereits auf winzigste Störungen extrem empfindsam reagieren kann.

 

Die kraniosakrale Therapie fügt sich aufgrund der sanften Behandlungsmethode und der ganzheitlichen Wirkung harmonisch in den Fachbereich der Osteopathie. Sie beruht auf den zwei Grundannahmen: Zum einen sollen die Schädelplatten nicht fest zusammengewachsen sein und sich verschieben lassen. Zum anderen muss der Liquor, der das Hirn, die und das Rückenmark mit den Nerven umgibt, uneingeschränkt fließen können. So können Verspannungen von Muskeln, Hirnhäuten und Faszien dieses System belasten und folglich Auslöser für vielfältige Beschwerden sein.

Symptome für eine kraniosakrale osteopathische Behandlung

Typische Behandlungsindikationen für die kraniosakrale Osteopathie:

 

  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel,
  • Schwitzen,
  • Verminderte Konzentrationsfähigkeit,
  • Nasennebenhöhlenentzündungen,
  • Sehstörungen,
  • Tinnitus
  • Zahnprobleme,
  • Tinnitus,
  • ADHS/ADS,
  • Kiefergelenksprobleme,
  • Schleudertraum,
  • Nacken-/Rückenschmerzen,
  • Schreibabys,
  • Babys mit Entwicklungsstörungen
  • Verdauungsprobleme,
  • Asthma,
  • Traumata,
  • Emotionale Schwierigkeiten,
  • Stressbewältigung.

Behandlungsmöglichkeiten mit der kraniosakralen Osteopathie

Mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld muss der Osteopath die kraniosakrale Situation ertasten. Die sanften direkten und indirekten Techniken werden allgemein als sehr wohltuend und angenehm empfunden. In mehreren Behandlungsterminen können durch diverse Griffe die Wirbel und Schädelknochen in einen „entspannten“ Zustand „rück“-versetzt werden.

 

Dadurch soll erreicht werden, dass der Liquor wieder ungehindert fließen kann, sich der craniale Rhythmus regelrecht einstellt, Bewegungseinschränkungen des kraniosakralen Systems behoben und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden.

 

Diese Form der osteopathischen Therapie ist aufgrund der angenehmen und entspannenden Behandlungsmethode auch für Kinder besonders geeignet, wie auch zur Stressbewältigung.


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